Seit dem Jahre 2000 treffen wir uns  im Saal des Fritz-Reuter-Hauses alljährlich im Oktober zu einer Festveranstaltung die ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben unserer Stadt ist.

Es ist nun zu einer guten Tradition geworden, anlässlich dieser Veranstaltung Bürgerinnen und Bürgern Dankeschön zu sagen für ihre besondere Verbundenheit und für besondere Leistungen, die unsere Gemeinschaft festigten. Dieser Dank galt bisher sowohl Vereinen und Verbänden als auch Einzelpersonen.


Foto: C. Weinreich /  TreptowerTageblatt

Sehr geehrte Frau Krohn,
Sehr geehrter Herr Christoph Krohn,
Sehr geehrter Herr Matthias Krohn,

Anlässlich unserer diesjährigen Festveranstaltung möchten wir ein Dankeschön an Sie, verehrte Familie Krohn, richten.

Sie, sehr geehrter Herr Matthias Krohn und Sie, sehr geehrter Herr Christoph Krohn, gehörten zu den ersten Mitgliedern und sind bis zum heutigen Tage aktiv in die Arbeit des Behindertentreffs eingebunden. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Anteil für das Gemeinwohl unserer Stadt.
Sie sind ständig interessierte Gesprächspartner, Sie sind kritisch aber auch wohlwollend, Sie schätzen die Gemeinschaft und machen nicht selten darauf aufmerksam, wie wichtig es für uns alle ist, dass behinderte- und nichtbehinderte Menschen sich näher kommen.
Sie, sehr geehrte Frau Krohn, stehen Ihren Söhnen als Mutter aber sicherlich auch als verständnisvolle Partnerin in allen Lebenslagen zur Seite.

Dafür bringen Ihnen viele Mitbürgerinnen und Mitbürger Achtung und Anerkennung aber auch immer wieder Hilfe entgegen. Die Gemeinschaft in der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde unserer Stadt gibt Ihnen Kraft und Zuversicht. 

Die Stadt Altentreptow möchte Ihnen, sehr geehrte Familie Krohn, im zehnten Jahr des Bestehens des Behindertentreffs Altentreptow aber auch anlässlich des durch die Europäische Union ausgerufenen Jahres der behinderten Menschen für Ihre Verbundenheit zu unserer Stadt im Sinne unseres Leitwortes "Gemeinsam für unsere Stadt" Dankeschön sagen.

Wir wünsche Ihnen persönlich alles Gute.

Sehr geehrter Herr Ohlrich,

Als Sie, Herr Ohlrich, 1958 in den Handballverein - damals BSG Fortschritt Altentreptow - heute HV Altentreptow e. V. - eintraten, war es Ihnen sicher nicht bewusst, dass Sie damit einen Weg gehen würden, in dem Sie sich über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren zu einem außerordentlich aktiven Mitglied des in Altentreptow sehr geachteten und erfolgreichen Handballsportvereins entwickeln würden. In mehr als 800 Spielen vertraten Sie den Handballverein Altentreptow auf dem Spielfeld. 

Sie waren Bezirksauswahlspieler der männlichen Jugend A und der Männer auf dem Großfeld; das setzt ein hohes Maß von sportlicher Leistungsfähigkeit voraus. Im Alter von 18 Jahren haben Sie in Begleitung von Gustav Wahl die Verantwortung der Schiedsrichtertätigkeit kennengelernt. 1990 qualifizierten Sie sich weiter, um auch bei Regionalligaspielen und bei Oberligaspielen als Schiedsrichter wirken zu können. Von 1977 bis 2001 waren Sie als Übungsleiter tätig und haben sehr viel für die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt getan.
Die Erfolge begannen mit Spartakiademedaillen und endeten beim Bezirksmeistertitel.
Von 1995 bis zum Jahre 2001 leisteten Sie als Vorsitzender des Handballvereins Altentreptow anerkannte Arbeit. Bis zum heutigen Tage sind Sie für den Handballsport immer noch als Schiedsrichter und als Kampfrichter dabei.

In Anerkennung für Ihre langjährigen Leistungen und für die daraus hervorgegangenen Erfolge erhielten Sie in diesem Jahr die höchste Auszeichnung des Handballverbandes Mecklenburg-Vorpommern - die Ehrennadel in Gold -. Dazu möchten wir Ihnen - sehr verehrter Herr Ohlrich - anlässlich unserer heutigen Festveranstaltung sehr herzlich gratulieren.

Wir freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihnen und wünsche Ihnen persönlich alles Gute.

Sehr geehrter Herr Andree,

uns allen sind Sie bekannt als ehemaliger aber dennoch langjähriger Lehrer an den Schulen unserer Stadt.

Am 01. November 1954 nahmen Sie als junger Lehrer ihre Tätigkeit an der Schule in der Schulstraße auf. Damit begann für Sie die Altentreptower Zeit.

Wenn ich mich recht erinnere, erzählten Sie mir einmal, dass Sie höchstens vor hatten, drei oder vier Jahre in Altentreptow zu bleiben. Daraus wurden 44 Jahre.
44 Jahre Altentreptow - eine Stadt, die für Sie, für Ihre Frau und für Ihre Familie zum Lebensmittelpunkt wurde. Eine Stadt, die Sie gerne angenommen hat, in der Sie Freunde und Kollegen gefunden haben - eine Stadt, in der ehemalige Schülerinnen und Schüler mehrerer Generationen sich gerne an Sie - als ihren Lehrer - erinnern.

Über viele Jahre hinweg haben Sie bis 1994 kommunal-politische Arbeit geleistet. 1990 wählte die Altentreptower Stadtvertretung Sie zum Stadtverordnetenvorsteher. Damit waren Sie der erste Bürgervorsteher der Stadt Altentreptow. 

In angenehmer und fairer Partnerschaft moderierten Sie die Zusammenarbeit der kommunal-politischen Vertretung und der Verwaltung. Im Zuge der Neuorientierung, die zu Beginn der 90-iger Jahre also in der ersten Legislaturperiode - einen hohen Einsatzwillen und eine zielgerichtete Zusammenarbeit von allen verlangte, waren Sie immer ein berechenbarer und fairer Mitstreiter.

Als Sie 1998 das Ihnen inzwischen ans Herz gewachsene Altentreptow verließen, ist es Ihnen nicht leicht gefallen, diese zur Heimat gewordene Umgebung aufzugeben. Familiäre und persönliche Umstände bildeten die Grundlage für Ihre Entscheidung.

Wir danken Ihnen, Herr Andree, dass Sie viele Jahre in unserer Stadt gelebt haben. Wir danken Ihnen für alles, was Sie für diese Stadt und für das Gemeinwohl unserer Stadt geleistet haben. Entsprechend dem Leitwort "Gemeinsam für unsere Stadt" möchte ich Ihnen
heute den Dank und die Anerkennung der Stadt Altentreptow aussprechen.

Persönlich wünsche wir Ihnen und Ihrer Frau alles Gute.