Seit dem Jahre 2000 treffen wir uns  im Saal des Fritz-Reuter-Hauses alljährlich im Oktober zu einer Festveranstaltung die ein Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben unserer Stadt ist.

Es ist nun zu einer guten Tradition geworden, anlässlich dieser Veranstaltung Bürgerinnen und Bürgern Dankeschön zu sagen für ihre besondere Verbundenheit und für besondere Leistungen, die unsere Gemeinschaft festigten. Dieser Dank galt bisher sowohl Vereinen und Verbänden als auch Einzelpersonen.


Auf besondere Weise hat sich
Ruth Flemming-Manleitner um Altentreptow verdient gemacht. Mit ihren beiden Büchern hat sie der Stadt und ihren Menschen nicht nur eine Liebeserklärung gemacht, sondern ihr ein Denkmal für alle Zeiten gesetzt. „In dem jüngst erschienenen Buch ,Treptow a. d. Tollense Altentreptow‘ schwingt ein Hauch von Liebe, Anerkennung und Dankbarkeit für unsere Stadt und ihre Menschen“, wandte sich die Bürgermeisterin der Autorin zu. Diese lebt seit Jahrzehnten in Sachsen, ist aber nach Auskunft ihrer Schwester, die einst als Kindergärtnerin an der Tollense tätig war, altentreptowsüchtig. Doch habe sie die Zeit in Altentreptow geprägt. Mit der Familie sei sie 1943 von Stettin nach Altentreptow geflüchtet. In ihrem ersten Buch „Auf der Tollense fuhren keine Oderkähne“ ist auch darüber zu lesen.

Mit dem Kantor Erdmann-Michael Haerter wurde ein Altentreptower ausgezeichnet, dem übers ganze Jahr verteilt musikalische Abende in und außerhalb der Kirche von hohem Niveau zu danken sind. Neben seiner Arbeit leitet er zwei weitere Chöre in Bartow und Altentreptow . Nicht zuletzt sein Engagement im Zusammenhang mit der Sanierung der Orgel habe ein besonderes Lob verdient.

Ratgeber und tatkräftiger Helfer in vielen Lebenslagen ist der Demokratische Frauenbund. „Diese Adresse wird gern aufgesucht. Der Rat, die Aufmerksamkeit und die Hilfe, die Ingeborg Maaß, Regina Schröder, Waltraud Lewandowski und Edeltraut Bisanz geben, sind geschätzt und anerkannt“, erklärte die Bürgermeisterin. Der Frauenbund sei zu einem festen Partner der Kommune und der Menschen in der Stadt geworden. Er initiiere Frauen- und Jugendprojekte, unter anderem den Frauen- und Mädchentreff, die Tafel, den Sozialfundus, und stärke mit seinem Engagement die Solidargemeinschaft in der Stadt.

Mit Manfred Schmidt wurde postum ein Altentreptower geehrt, der auf Geheiß seines Vaters, Superintendent Schmidt, ankommenden Truppen signalisierte, dass Altentreptow sich kampflos ergeben werde. Er hängte weiße Betttücher aus dem Kirchturm. 60 Jahre nach Kriegsende sagen ihm die Altentreptower Dank. Er hat unermesslich viel für die Stadt getan.

Stellvertretend nahm Bundestagsabgeordneter Ulrich Adam die Ehrung entgegen. Er arbeitete einige Jahre mit Manfred Schmidt im Bundestag zusammen und wird die Auszeichnung der Witwe von M. Schmidt persönlich in Wuppertal überreichen.


Ohne die Selbstlosigkeit jener Gruppe aus Frauen und Männern würden die Türen von St. Petri wohl nicht von Mai bis September offen stehen: Seit nunmehr zehn Jahren mache es die Kirchenwache möglich, dass Besucher aus aller Welt eine der schönsten norddeutschen Kirchen kennen lernen können. Die zeigten sich am Ende ihres Besuchs meistens fasziniert vom Gotteshaus. In etwa 90 Tagen offener Kirche strömten nahezu 1000 Menschen in das Gotteshaus.

Im Jahre 2005 stand die Festveranstaltung ganz im Zeichen von Vergangenheit,
 Gegenwart und Zukunft:
760 Jahre Altentreptow
60 Jahre Ende des 2. Weltkrieges
15 Jahre Deutsche Einheit

Ein Höhepunkt war die Einweihung unserer Stadtflagge.
Unter dem Leitwort: „Gemeinsam für unsere Stadt“ haben der Bürgervorsteher Herr Ulrich Heuer und die Bürgermeisterin Frau Sybille Kempf anlässlich dieser Veranstaltung, Altentreptower Bürgerinnen und Bürger Dankeschön sagen für ihr besonderes Engagement im Dienste des Gemeinwohls.