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Der Wald »Waidmannslust«: Einblicke in die forstwirtschaftlichen Maßnahmen

Etwa zwei Kilometer südöstlich von Altentreptow liegt der Wald „Waidmannslust“, der unter der Leitung von Revierförster Jan Almer steht. 
Waidmannslust
Waidmannslust

Der überwiegend aus Kiefern bestehende Wald steht vor einem umfassenden Wandel: Bis Ende des Jahres werden zahlreiche Bäume mit dem Havarest gefällt und über 15.000 neue Pflanzen gesetzt. Es werden also mehr Bäume gepflanzt, als geerntet. Ziel ist es, den Wald klimastabiler und artenreicher zu gestalten.

Der saure Boden und die dichte Brombeerbewachsung erschweren sowohl das Betreten des Waldes als auch das Wachstum junger Bäume. Da sich der Bestand nicht mehr ausreichend von selbst verjüngt, sind gezielte Eingriffe notwendig. Die Holzernte dient dabei auch der Lichtsteuerung, um natürliche und künstliche Verjüngung zu fördern.

Auf einer weiteren rund 1,5 Hektar großen Fläche wird Schadholz, das durch Baumkrankheiten und Windwurfereignisse entstanden ist, entfernt. Anschließend werden dort Eichen, Douglasien und Spitzahorn gepflanzt, um einen Mischwald zu schaffen. In kleineren Bereichen werden zusätzlich Pionier- und Schattenbaumarten eingebracht. Die Maßnahmen werden durch Fördermittel der Gemeinschaftsaufgabe ,,Verbessrung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) unterstützt.

Zum Schutz der jungen Pflanzen werden nur die kleinen Aufforstungsflächen (ca. 10 % der Gesamtfläche) eingezäunt, um Wildverbiss zu vermeiden. So soll der Wald „Waidmannslust“ Schritt für Schritt wieder gesund werden und sich zu einem stabilen, artenreichen Wald entwickeln, der auch in Zukunft bestehen kann.


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