Rezitatorenwettstreit mit knappen Entscheidungen

Der Rezitatorenwettstreit unserer Grundschule am 13. Mai war ein besonderer Höhepunkt in diesem Halbjahr. Die Aufregung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war sehr groß, als sie den Musikraum mit den voll besetzten Stuhlreihen betraten. Neben den Lehrerinnen wollten Eltern oder Großeltern sowie befreundete Mitschülerinnen und Mitschüler die Gedichtvorträge erleben und vor allem die Daumen zu drücken. 
Die Wettstreitregeln schreiben drei Schwierigkeitsstufen je Jahrgang vor. Drei Gedichte lernten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen und drei weitere die 4. Klassen auswendig. In den Klassen wurde vor dem Wettstreit eine Vorauswahl getroffen. Die Auserwählten waren demnach die Besten der Klassen 3 a, 3 b, 3 c sowie der Klassen 4 a und 4 b, die am Nachmittag des Rezitatorenwettstreits gegeneinander antraten. In den entscheidenden Minuten vor zum Teil fremdem Publikum zeigten sie fast alle ihr großes Talent. Sie setzten Mimik, Gestik, Körper und Stimme ein und beeindruckten das Publikum.
Nach jedem Gedichtvortrag wuchs auch die Anspannung unter den Jurymitgliedern, denn trotz der Bewertungskriterien lagen die sehr guten Leistungen ganz nah beieinander oder sogar auf gleichem Niveau. Die Schulleiterin, Heike Bürger, erklärte die länger andauernde Jurysitzung damit, dass über die ersten Plätze nur mit einer zusätzlichen Abstimmung und einmal sogar mit einer doppelten Vergabe entschieden werden konnte.

Klasse 3: Stufe 1 – Alisiya Gordienko, Stufe 2 – zwei erste Plätze für Mathilda Müller und Johanna Falkenberg, Stufe 3 – Minna Wendland
Klasse 4: Stufe 1 – Helene Mann, Stufe 2 – Lea Geißler, Stufe 3 – Emmi Schubert