Verkehr & Mobilität
ILSE Bus
Sie haben kein Auto? Der Zweitwagen ist in der Werkstatt? Sie haben keine Lust selbst Auto zu fahren? Sie wollen einfach mal entspannt über Land und in die Stadt fahren? Oder Sie müssen zum Arzt und haben keine Fahrgelegenheit? Dann gibt es ab 1.1.2022 etwas Neues für Sie! Etwas mehr selbstbestimmte Mobilität, unabhängig vom eigenen Auto.
Am 1.1.2022 startet der ILSE Rufbus auch in Altentreptow und dem gesamten Amtsbereich.
Von Montag bis Freitag kann man den Bus von 8:00 - 18:00 buchen, falls nicht innerhalb von 30 Minuten ein Linienbus verkehrt. Sie buchen Ihre Busfahrt bis zu 60 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit; Vorbestellungen und Dauerbuchungen sind selbstverständlich möglich.
Den Rufbus bestellen Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen telefonisch unter: 0395-35176350, über das Internet unter: ilse-bus.de oder über die ILSE-Bus-App.
Der Fahrpreis orientiert sich an der Preistabelle des VVG. Dementsprechend würden Sie für eine Fahrt von 15 km 3,60€ (bzw. 2,70€ ermäßigt) zahlen.
Weitere Informationen finden Sie hier:
bzw.
Verkehrskonzept
Mit dem Verkehrskonzept wird das Ziel verfolgt die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Stadt Altentreptow zu verbessern, ohne die grundlegende Mobilität der Verkehrsteilnehmer zu begrenzen. Dabei werden die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer (Anwohner, Pendler, Kunden und Touristen) gleichermaßen berücksichtigt.
Das nachfolgende Dokument enthält die Endfassung des Verkehrskonzeptes.
Radwegekonzept
Landschaftlich reizvolle Strecken spielen hierbei eher eine untergeordnete Rolle, sondern sind bedeutsam für Urlaub und Freizeit. Ein lückenloses Netz der Radwege an klassifizierten Straßen ist vor allem deshalb erstrebenswert, da sie häufig die kürzesten Verbindungen zwischen Ortschaften herstellen. Im Jahr 2023 wurde die Planungsbüro UWT GmbH Nbg. vom Amt Treptower Tollensewinkel beauftragt ein Radwegekonzept für den Amtsbereich zu erarbeiten. Damit soll einerseits der vorhandene Bestand an straßenbegleitenden bzw. eigenständigen Radwegen aufgezeigt und analysiert werden. Weiterhin ist eine Analyse für die Mitnutzung der vorhandenen Straßen und ländlichen Wege gewünscht. In diesem Konzept sollen auch die Wünsche der einzelnen Gemeinden berücksichtigt und hieraus Bedürfnisse und Notwendigkeiten abgeleitet werden, die zu einer Optimierung der Radwegestruktur im Amtsbereich Treptower Tollensewinkel und der erheblichen Erhöhung der Sicherheit der Radfahrer beitragen. Die Vernetzung bzw. der Lückenschluss der vorhandenen Radwege und Straßen, die als Radwege genutzt werden können, dient zur Schaffung der Voraussetzung für vielfältige Möglichkeiten zur Routenführung zwischen Alltagszielen und den touristischen Nah- und Fernzielen. Das Kernstück dieses Konzeptes ist die Wichtung der Strecken nach ihrer Bedeutung für den Radverkehr. Dazu wird der Radverkehr differenziert für den Alltagsverkehr, Schulverkehr, und Freizeitradverkehr betrachtet. Je mehr Attribute auf einem Straßenabschnitt zu erwarten sind, desto höher ist die Priorität für bauliche Maßnahmen. Ist ein Straßenabschnitt von keinem dieser Attribute betroffen, so erhält er die geringste Priorität. Es besteht die Notwendigkeit, das vorhandene Radwegenetz im Amtsbereich Treptower Tollensewinkel hinsichtlich seines Bestandes und seiner Ausbaufähigkeit zu analysieren und auf einem Lageplan darzustellen. Des Weiteren dient das Konzept zur lang - und mittelfristigen Planung neuer Radwege in den Gemeinden hinsichtlich ihrer Bedeutung als A mtsstandort So soll dem zunehmenden Radverkehr Rechnung getragen werden, der auch als wirtschaftliche Komponente nicht zu unterschätzen ist. Dies betrifft sowohl das Hotel- und Gaststättengewerbe als auch die Radfahrbranche selbst. Diesen Faktor zu erhalten und weiter auszubauen ist und muss Ziel der Anstrengungen sein, ein funktionierendes Radwegenetz zu erstellen.
Um den Anteil der Rad fahrenden Bürger noch weiter zu erhöhen, muss für die Radfahrer ein entsprechendes Radwegenetz zur Verfügung stehen, auf dem sie bevorzugt und geschützt ohne große Unterbrechungen und Umwege von A nach B kommen. Die Mittel dazu sind Fahrradstraßen, Fahrradzonen, neue Radwege, Umwidmung von Straßen, Fahrradstreifen und Fahrradschutzzonen.